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Die Schleifverfahren im Überblick

Durchgangsschleifen


Das weniger aufwändige Verfahren beim Spitzenlos Schleifen ist das Durchgangsschleifen. Dabei durchläuft eine lückenlose Abfolge von Werkstücken die Maschine, wobei alle Werkstücke nur einen einzigen, einheitlichen schleifendenDurchmesser aufweisen. Die Axialkraft der in der Regel um 1,5-3,5° geneigten Regelscheibe „zieht“ den Werkstückstrahl zwischen den Scheiben hindurch zum Schleifzellenende. In Verbindung mit einer automatisierten Be- und Entladung durchlaufen die Werkstücke die Maschine ohne Unterbrechung.

 

Einstechschleifen


Beim Einstechschleifen weisen sowohl die Schleifscheibe als auch die Regelscheibe das „Negativprofil“ des Werkstücks auf. Auf diese Weise können am Werkstück alle zu schleifenden Durchmesser gleichzeitig bearbeitet werden. Ein Axialanschlag auf der ebenfalls profilierten Auflageschiene sichert dabei die richtige Werkstückposition. Einstechschleifen ist nur für echte Großserien wirtschaftlich, da der Umrüstaufwand durch Wechsel und Abrichtung beider Scheiben sowie den Wechsel der Auflageschiene relativ hoch ist. Allerdings bietet JUNKER ein effektives Umrüstkonzept, das u.a. durch automatisierten Schleifspindelwechsel und hydraulisch gespannte Auflageschienen den Zeitaufwand deutlich reduziert. Das Be- und Entladen erfolgt beispielsweise von oben über das integrierte Ladeportal.

 
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