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Schleifverfahren

Rotationsverfahren


Beim SATURN Doppelscheibenplanschleifen im Rotationsverfahren führt eine geschlossene oder eine offene Lochscheibe (Sternscheibe) die Werkstücke zwischen den Schleifscheiben und Führungsplatten hindurch, die von der Steuerung vollautomatisch eingestellt werden. Dieses Durchlaufschleifverfahren mit einem Rotations-Werkstückträger eignet sich für viele Werkstückformen, auch für zylindrische oder rechteckige Elemente. Bei Kleinteilen wie Kolbenteilen, Nadeln, Buchsen etc. mit Durchmessern von ca. 2 bis 8 mm sind sogar Taktzeiten von 450 Teilen pro Minute realisierbar. Hohe Genauigkeit bei hoher Ausbringungsleistung charakterisiert das Rotationsverfahren, das in ca. 90% aller Anwendungsfälle zum Einsatz kommt.

 

Parallelschleifen im Liniendurchlauf


Doppelscheibenplanschleifen im Lineardurchlauf ist ein Hochleistungs-Schleifverfahren für rotationssymmetrische Teile wie Wälzlagerringe, Ventilsitzringe etc. Zwischen zwei schräg eingestellten Führungsschienen laufen die Werkstücke zwischen die Schleifscheiben, den Vorschub der Werkstücke übernimmt eine Walzen- oder Flachzuführung.

 

Pendelschleifen


Für freie Werkstückkonturen bietet das Prinzip des mehrstufigen Einstechschleifens beim Pendelschleifen eine Lösung: Ein Pendel-Werkzeugträger schwingt zwischen den Schleifscheiben hin und her. Zum Bestücken der Pendelscheibe mit Werkstücken wird die Maschine angehalten. Deswegen kommt diese Technologie vorwiegend für Werkstücke mit relativ großem Aufmaß (bis 5 mm) zum Einsatz.

 
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