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Landtagsabgeordneter Thomas Marwein zu Besuch bei der JUNKER Gruppe: Umweltschutz und Schadstoffreduzierung im Fokus

Thomas Marwein, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Offen¬burg, besuchte am 9. März 2018 die Junker Gruppe in Nordrach. Vor Ort machte er sich ein Bild vom Engagement des Schleifmaschinenherstellers im Umweltschutz.

Bereits zum Auftakt des informativen Nachmittags stimmte Firmengründer Erwin Junker den Landtagsabgeordneten auf den Betriebsrundgang ein. In entspannter Runde tauschten sich der Fabrikant und sein Besucher über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Antriebstechnik der Zukunft aus. Hierzu passt, da waren sich alle einig, das Lebensmotto Erwin Junkers: „Was du auch tust – handle klug, bedenke stets das Ende“.

Der schonende Umgang mit Ressourcen und Energie spiegelt sich in der Junker Gruppe auf verschiedenen Ebenen wider: in den Standorten, in den Arbeitsprozessen, in den hochmodernen Schleifmaschinen und in der Entwicklung von Zukunftstechno­logien und Anwendungen. „Schon bei der Konstruktion legen wir den Fokus auf Umweltverträglichkeit und Reduzierung von Schadstoffen“, erklärte Geschäftsführer Rochus Mayer.

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Je nach Kunden­anforderung werden die Maschinen gezielt auf Energieeffizienz optimiert. Dadurch ist gegenüber den Standardwerten eine Energie­einsparung bis zu 60 Prozent möglich. Das verringert zudem den CO2-Ausstoß nachhaltig. „Bei zugekauften Bauteilen achten wir ebenfalls darauf, dass diese langlebig und umweltschonend sind“, ergänzte Rochus Mayer.

Der Geschäftsführer der Junker Gruppe erklärte weiter: „Von den zahlreichen Entwicklungen und Ideen rund um die Elektro­mobilität profitieren auch unsere Kunden, Automobilhersteller und -zulieferer. Mit Hochdruck entwickelt Junker neue Bear­bei­tungs­verfahren und Technologien, mit denen unsere Kunden Kompo­nenten für die E-Mobilität herstellen. Ebenfalls arbeiten wir kontinuierlich an innovativen Maschinen für neuartige Bau­teile. Mit diesen lassen sich Schadstoffe bei Verbrennungs­moto­ren reduzieren sowie Getriebe- und Antriebsstränge effizienter machen. Außerdem unterstützen wir Hersteller und Zulieferer auf Wunsch bei der Entwicklung innovativer Komponenten.“

So war es kein Zufall, dass sich zeitgleich mit dem Besuch des Landtagsabgeordneten ein Team eines weltweit führenden Her­stellers der Automobilindustrie in Nordrach aufhielt: Die Experten nahmen die Maschinen zur Herstellung einer Getriebewelle für ein neues Hybridauto vor Ort ab. „Dass ein kleines Dorf in idyllischer Landschaft Heimat eines Weltmarktführers ist, ist in Deutschland eine Seltenheit. Für Baden-Württemberg jedoch ist es typisch“, zeigte sich Thomas Marwein beeindruckt von der Innovations- und Schaffenskraft seiner Landsleute. „Ich freue mich, mir hier am Firmensitz ein persönliches Bild von dem großen Know-how und der beein­druckenden Technologie von Junker machen zu dürfen“, ergänzte Marwein.

Als Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen ist Thomas Marwein „von Natur aus“ mit den Herausforderungen des Umweltschutzes vertraut. Eine der wichtigen Aufgaben ist die Reinhaltung der Luft: Darin waren sich der Offenburger Land­tags­abgeordnete und der Geschäftsführer des Nordracher Unter­neh­mens einig. „Umweltschutz bei Junker heißt nicht nur Ener­gie­effizienz, sondern auch saubere Luft. Daher statten wir unsere Schleifmaschinen stets mit Luftfiltern aus“, so Rochus Mayer.

Die Hochleistungsfilter stammen von der LTA Lufttechnik GmbH. Das 1980 in Achern gegründete Unternehmen gehört seit 1995 zur Junker Gruppe und hat seinen Stammsitz ebenfalls in Nordrach. Mit fast 40 Jahren Erfahrung ist LTA Technologie­führer der Branche. Heute hat das Unternehmen Nieder­lassungen in Tschechien und in den USA. Seine neueste Entwicklung ist das weltweit erste selbstreinigende Kompakt-Filtrationssystem, es ermöglicht die Rückgewinnung des Kühl­schmierstoffs und filtert zuverlässig selbst kleinste Partikel.

Alle weltweiten Standorte der Junker Gruppe sind zertifiziert nach ISO 14001:2015, der internationalen Norm für Umwelt­manage­ment. Bereits Anfang des Jahres wurden die Umweltzertifikate mit Gültigkeit bis 2020 bestätigt. Wie Rochus Mayer ergänzte, hat Junker klare Ziele: „Wir wollen den elektri­schen Energie­verbrauch und den CO2-Ausstoß kontinuierlich senken.“ Umgesetzt wird dies am Standort Nordrach unter anderem mit einer Holz­hack­schnitzelanlage: Sie erzeugt die Wärme für den gesamten Standort aus nachwachsenden Rohstoffen. Lediglich an sehr kalten Tagen wird zusätzlich mit Fernwärme geheizt. Die Holz­hack­schnitzelanlage ist nur ein Teil eines umfassenden Projekts: Eine Druckluftanlage im Heizungssystem ermöglicht die Wärmerückgewinnung. Und für die Stromerzeugung wurde ein Holzvergaser installiert.

Als Ingenieur ist Thomas Marwein mit technischen Themen vertraut. Kein Wunder also, dass sich der Landtagsabgeordnete für die „Umweltdaten“ der Maschinen interessierte. So erfuhr er, dass Junker stets an der Energieoptimierung seiner Modelle arbeitet. Der nachhaltige Einsatz lohnt sich: Durch innovative Entwicklungen – beispielsweise frequenzgeregelte Hydraulik­pumpen und bedarfsorientierte Kühlmittelaggregate – konnten deutliche Einsparungen erzielt werden. Beispielsweise benötigt eine Schleifmaschine zur Herstellung von Nockenwellen um 51% weniger Energie und 21% weniger Kühlmittel. Auch die Senkung von Lärmemission ist ein erklärtes Ziel: Der Lärmpegel der Schleifmaschinen liegt unter 75 dB (A). „Das ist vergleichbar mit der Geräuschkulisse in einem Großraumbüro oder in der Kantine“, veranschaulichte Rochus Mayer.

Von links nach rechts: Rochus Mayer (CEO), Thomas Marwein, Unternehmensgründer Erwin Junker, Isabelle Mansoux (CSO).

Thomas Marwein mit Betriebsleiter Tobias Armbruster.

Adresse:

Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH
Headquarters
Junkerstraße 2
77787 Nordrach
Germany