Hersteller und Zulieferer der Luft- und Raumfahrt sind gefordert,
- mehrere Lagergeometrien über verschiedene Plattformen und Programme hinweg zu unterstützen
- kleine Losgrößen, Prototypen und Ersatzteile effizient zu fertigen
- sich schnell an Konstruktionsänderungen und neue Spezifikationen anzupassen

- die vollständige Einhaltung von Qualitäts‑ und Rückverfolgbarkeitsstandards der Luft- und Raumfahrt sicherzustellen
Dieses High‑Mix‑Low‑Volume‑Umfeld macht die Grenzen starrer Schleifprozesse und Maschinen deutlich, die für eine einzige Teilefamilie ausgelegt sind.
Rollen und Lagerkomponenten sind sicherheitskritische Bauteile, deren Leistungsfähigkeit sich direkt auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Lebensdauer auswirkt. Diese Komponenten arbeiten unter extremen Bedingungen – darunter hohe Drehzahlen, zyklische Belastungen, große Temperaturbereiche sowie strenge Anforderungen an die Sauberkeit – und lassen keinerlei Spielraum für Maßabweichungen oder Oberflächenfehler. Daraus folgt, dass Schleifprozesse konstant folgendes erreichen müssen:
- Höchste Präzision und Maßhaltigkeit
- Hervorragende Geometrie- und Oberflächenqualität
- Optimierte Kontrolle der Eigenspannungen für maximale Lebensdauer
- Zuverlässige, reproduzierbare Qualität bei jeder Fertigung
Wenn sich Bauteilgeometrien, Abmessungen und Materialien häufig ändern, führen traditionelle Rüstkonzepte zu langen Umrüstzeiten, einem erhöhten Ausschussrisiko und einer unzureichenden Auslastung der Produktionskapazitäten. Darüber hinaus können konventionelle, mehrstufige Fertigungsprozesse mehrere Wochen in Anspruch nehmen, was zu Verzögerungen im gesamten Fertigungsablauf führt.





